Baukostenindex / Baupreisindex

Der Index beschreibt die Baupreisentwicklung

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Der Baupreisindex (Inputpreisindex, Faktorpreisindex) ist als Indikator, der die Entwicklung der Baupreise beziehungsweise die Instandhaltungskosten in Bezug auf das jeweilige Basisjahr spiegelt. Im Baukostenindex dagegen werden die Kosten erfasst, die für die erbrachten Bauleistungen anfallen. Die Formel für die Berechnung lautet: Neubauwert in Euro dividiert durch den Wert des Basisjahres.

Der Baukostenindex wird im Wesentlichen durch die Höhe der beim Neubau anfallenden Kosten errechnet. Weitere Kriterien, die in den Baukostenindex einfließen, sind die Kosten für das Baumaterial, die finanziellen Aufwendungen für Energie sowie die Kosten für erforderliche Hilfsmittel. Das Statistische Bundesamt ermittelt den Index nach den Erhebungen der Bauindustrie für die Gebiete Architekten- und Ingenieurleistungen sowie für die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden, Neubauten im Tiefbau, Neubau von Einfamiliengebäuden (Fertighäuser) und konventionelle Hochbau-Neubauten (Gewerbegebäude, Bürogebäude, Wohnhäuser).

Gebäudekosten sind so gut wie nicht vergleichbar

Mit Ausnahme von industriell vorgefertigten Fertighäusern werden Ein- und Mehrfamilienhäuser sehr individuell gebaut. Aus diesem Grund ist es nahezu unmöglich, die Kosten für Gebäude durch einen direkten Vergleich zu ermitteln. Um dennoch aussagekräftige Werte zu erhalten, wird der Baupreisindizes über einen festgelegten Zeitraum beobachtet, da sich die Entwicklung der Baupreise im Gegensatz zu kompletten Gebäuden relativ unkompliziert vergleichen lassen. Bauherrn können dem Baupreisindizes beispielsweise die Entwicklung der Kosten in den Bereichen für „Mauerwerk aus klein- beziehungsweise großformatigen Steinen“, „Nichttragende Trennwände“, „Porenbetonmauerwerk“ und weitere Bauleistungen entnehmen.

Mit Ausnahme von industriell vorgefertigten Fertighäusern werden Ein- und Mehrfamilienhäuser sehr individuell gebaut. Aus diesem Grund ist es nahezu unmöglich, die Kosten für Gebäude durch einen direkten Vergleich zu ermitteln. Um dennoch aussagekräftige Werte zu erhalten, wird der Baupreisindizes über einen festgelegten Zeitraum beobachtet, da sich die Entwicklungen der Baupreise im Gegensatz zu kompletten Gebäuden relativ unkompliziert vergleichen lassen. Bauherrn können dem Baupreisindizes beispielsweise die Entwicklung der Kosten in den Bereichen für „Mauerwerk aus klein- beziehungsweise großformatigen Steinen“, „nicht tragende Trennwände“, „Porenbetonmauerwerk“ und weitere Bauleistungen entnehmen.