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Das Dach

Bei dem Bau eines Hauses steht oft zur Frage, welche Dachform verwendet werden soll. Es gibt die verschiedensten Dachvarianten. Jede Form hat dabei ihre eigenen Vorteile und Eigenschaften. Nehmen Sie sich etwas Zeit um hier die gängigsten Dachformen von NOAH kennenzulernen.

NOAH fertigt seine Dachstühle millimetergenau in der hauseigenen Produktion. Dies ermöglicht einen breiten Umfang an Umsetzungsmöglichkeiten und Ihren Vorstellungen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Durch modernste CNC-Technik können wir komplexe Baukörper erstellen. Diese Technik ermöglicht die Anfertigung von traditionellen Holzverbindungen wie zum Beispiel dem Schwalbenschwanz, der heutzutage in Handarbeit unbezahlbar wäre. Diese Holzverbindungstechnik ist besonders stabil und das obwohl keine zusätzlichen metallischen Verbindungselemente wie Nägel oder Schrauben benötigt werden – das spart Baustoffe und Zeit beim Aufrichten. Holz in Holz ist einfach effektiv, stabil und wirtschaftlich.

Durch die lückenlose Verarbeitung der Übergänge von Wand zu Dach ermöglicht NOAH eine einwandfreie Dämmung Ihres Hauses. Der ökologische Dämmstoff wird in die Gebäudehülle eingeblasen und füllt so jeden kleinsten Hohlraum zu 100 % ab.

Das Satteldach

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Das Satteldach ist eine klassische Dachform und wird auch Giebeldach genannt. Es existieren verschiedenste Bezeichnungen, die durch einen unterschiedlichen Dachwinkel definiert werden. Grundsätzlich wird diese Dachform durch zwei gegenüberliegende Dachflächen gekennzeichnet, die entgegengesetzt zueinander geneigt sind und am Dachfirst aufeinandertreffen.
Der Arbeitsaufwand eines Satteldaches ist durch seine einfache Dachunterkonstruktion vergleichsweise gering. Satteldächer sind leicht zu pflegen.

Das Satteldach lässt sich durch die Variation des Dachwinkels oder unterschiedlichste Dachbedeckungen leicht individualisieren. Ein flacher Winkel ermöglicht sogar eine Grüneindeckung des Daches.
In Abhängigkeit der Kniestockhöhe und der Dachneigung kann es zu Einschränkungen der Nutzbarkeit der Wohnfläche kommen.

Das Walmdach

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Das Walmdach ist genau betrachtet eine Unterform des Satteldaches, es unterscheidet sich allerdings in einem gravierenden Punkt. Anders wie das Satteldach besteht das Walmdach aus vier Dachflächen und ist zu allen Seiten abgeneigt. Der Dachfirst wird dadurch kleiner, bleibt aber erhalten.
Das Walmdach besteht aus einem komplexeren Unterbau aus Dreieckskonstruktionen. Dieser Aufbau ist äußerst stabil, kann große Lasten tragen und lässt sich auf allen Haustypen anbringen.

Die Dachflächenneigung zu allen Seiten verringert die Angriffsfläche für Wind und andere Witterungseinflüsse. Ähnlich wie beim Satteldach, lässt sich das Walmdach durch die Variation des Auflagematerials individualisieren. Die Qualität der thermischen Dämmung ist identisch zum Satteldach.
Das Walmdach kommt meist zum Einsatz, wenn die Länge eines Daches außergewöhnlich ist. Die Abschrägung der Giebelseiten kommt dem Dachfirst entgegen, verkürzt ihn und stabilisiert dadurch das Dach. Außerdem wird diese Dachform durch seinen speziellen Look als Stilelement genutzt.
Durch die Schräge auf allen Seiten des Daches kann es zu Einschränkungen der Nutzbarkeit der Wohnfläche kommen. Besonders kleinere Grundflächen müssen daher mit einer abfallenden Deckenhöhe rechnen.

Das Flachdach

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Das Flachdach – der Name sagt bereits alles über diese Dachform. Die Vorhaltung des Daches liegt direkt auf den Außenwänden auf und ermöglicht einen einfachen Aufbau. Anders als erwartet kann das Flachdach eine minimale Neigung besitzen.

Moderne Bautechniken machen das Flachdach heutzutage genauso witterungsbeständig wie andere Dachtypen. Durch die ebene Fläche lässt sich das Flachdach zu einer weiteren Nutzfläche in Form eines Dachgartens oder einer Dachterrasse umfunktionieren. Durch die flache Bauweise und fehlende Dachschrägen gibt es kaum Wohnflächenverlust. Flachdächer werden heutzutage oft als Gestaltungselement des Bauhaus-Stils und für Bungalows genutzt.

Das Pultdach

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Das Pultdach ist eine Abwandlung des Flachdachs und besitzt immer eine Neigung. Diese Schräge erinnert an ein Stehpult und schuf so den Namen dieser Dachform.
Im Vergleich zu anderen Dachtypen liegt die Vorhaltung des Daches direkt auf den Außenwänden auf. Dies ermöglicht einen relativ simplen Aufbau, da zwei gegenüberliegende Wände lediglich eine unterschiedliche Höhe aufweisen müssen. Dies ergibt die notwendige Neigung, die für den Regenwasserablauf benötigt wird.

Lange Zeit wurde das Pultdach ausschließlich für Garagen und Hausanbauten genutzt, ist mit der Zeit jedoch ein Aushängeschild für modern gestaltete Gebäude geworden. Seine besondere Funktion liegt in der energieeffizienten Ausrichtung des Hauses. Die niedrige Rückseite wird möglichst in Richtung Norden platziert, die große Front somit in Richtung Süden. Durch diese Positionierung entsteht ein geringer Wärmeverlust über die kleinste Außenfläche des Hauses. Durch eine große Fensterfront auf der Südseite kann die wärmende Kraft der Sonne genutzt und zugleich eine Überhitzung im Sommer verhindert werden.
Diese Voraussetzungen machen das Pultdach gerade für Passiv- und Niedrigenergiehäuser äußerst attraktiv.